28.1.2010 – Lieblingssongs: Elbow/The Loneliness of a Tower Crane Driver

Normalerweise sind die verbissenen Indiefans ja immer entsetzt, wenn der Rest der Welt eine Band in die Arme nimmt und sie auf Radiostationen und Musiksendern rauf und runter spielt. Plötzlich haben die sich verkauft und waren früher viel besser.

Anders war es sicherlich bei Elbow, denn als die 2008 ihren lang verdienten Ruhm für das grandiose Album „The Seldom Seen Kid“ ernteten, gab es keine einzige Stimme weit und breit, die vernehmen ließ, dass das Debüt aber viel besser war. Nein, Guy Garvey und Co sind einfach so gut, dass sie zwangsläufig berühmt werden müssen und so waren auch wir verbissenen Indiefans glücklich darüber, dass sie jetzt auch im Radio laufen und nicht nur bei uns zu hause (rauf und runter).

„The Loneliness of a tower crane driver“ besticht durch Garveys kraftvollen Texte („send up a prayer in my name“ dürfte eine meiner all-time favourites in Sachen Textzeilen sein) und die bombastische Instrumentalisierung. Mit dem BBC Orchestra klingt das Ganze dann so gut, dass es selbst einem gestandenen Mann die Tränen in die Augen treibt, zumal Garveys Stimme tatsächlich noch besser zu sein scheint, als auf dem Album.

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