6.1.2010 – Vorträge

Ich bin immer wieder verwundert, wie gut meine Vorträge ankommen. Natürlich weiß ich, dass ich relativ gut bin, weil ich keine Angst habe, mich zum Affen zu machen, weshalb ich einen guten Lehrer abgeben würde, wenn ich Kinder und Teenager nicht so ätzend finden würde. Aber alleine durch meine Radiotätigkeit reflektiere ich bereits beim Reden, was ich da eigentlich von mir gebe und denke immer wieder, dass ich mit meiner Art ziemlich viel wett mache, was man transkripiert nur kopfschüttelnd ablehnen könnte. Vielleicht ist das aber auch das Geheimnis: Lampenfieber vorm Vortrag, die Vergegenwärtigung der eigenen Leistung währenddessen (ohne in Panik zu geraten) und ein gesundes Maß an Selbstkritik. Naja, das und die Rampensau zu sein, die mich in dieses Vortragsmonster verwandelt, das fast immer mit den unmöglichsten Satzkonstruktionen durchkommt (ehrlich, ca. 60% meiner Sätze sind ca. 5 Minuten lang und haben kein Ende, es ist ein Trauerspiel).

Aber Spaß macht es auch immer wieder. Selbst mit Lampenfieber.

(wenn ich die Zeit finde, male ich mal ein Vortragsmonster)

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