31.10.2009 – Was macht man zu Halloween? Genau, sich gruseln

Das geht am Besten mit so richtig schlechten Actionblockbustern. Deshalb sind meine Kumpane und ich auch ins 3€ Kino geskippt, um ein Ritual aufrecht zu erhalten/zu kreieren und uns Transformers an zu sehen und nicht ganz ernst zu nehmen.

Das ist auch gar nicht so schwer, denn wo man sonst Logiklücken in Filmen sucht, musste man hier ganz genau aufpassen, um irgendetwas zu finden, was Sinn gemacht hat.

10 Dinge, die ich aus Transformers gelernt habe:

1. Die Drehbuchschreiber gucken die Simpsons und fanden die Halloween-Episode mit den Küchengeräte-Transformers so toll, dass sie sie gleich in den Film integriert haben

Das ist übrigens Sextoy-Bot, ein Glück, den gab es nicht im Film

2. Megan Fox’s Schauspielerei besteht in diesem Film daraus, 24/7 den Oral-Sex-Mund zu machen (viel Lipgloss und immer halb geöffnet) und in FHM-Posen Dinge zu „reparieren“.

3. Wenn man durch die ägyptische Wüste geht braucht man weder etwas zu Essen, noch Wasser (Wasser in der Wüste? Total überbewertet)

4. Wenn man keine Plotideen mehr hat, weitet man die Action/Explosionsszenen eben über eine Stunde lang hinaus.

5. Eltern sind immer peinlich für einen selbst und witzig für andere, tragen aber nie etwas zum Plot bei

6. Weil die Transformers-Macher eifersüchtig auf Star Wars waren, weil die den nervigsten Sidekick aller Zeiten kreiert haben (Jar Jar Bings), haben sie gleich zwei davon in den Film rein gezwängt, in Form von mutierten Autobots, denn auch in der Welt der Autobots gibt es so etwas wie hässliche Bots mit schiefen Zähnen und großen Ohren – ja, es gibt Autobots, die wie Prinz Charles aussehen.

7. „Da frag man sich doch, wenn Gott den Menschen erschaffen hat, nach welchem Abbild wurde er (Optimus Prime) dann erschaffen?“

Antwort: Wahrscheinlich nach der Skizze eines gelangweilten Hasbro-Mitarbeiters, dessen Auto an diesem Tag nicht angesprungen ist

8. Transformers ist eigentlich ein sehr teurer Werbespot für die Armee

9. Weil Archäologen allesamt Weichlinge und totale Idioten sind, haben sie natürlich in hunderten von Jahren nicht mitbekommen, dass hinter dem riesigen Wandgemälde dieses geschichtsträchtigen Gebäudes noch ein Hohlraum ist, in dem sich die Relikte toter Autobots befinden. Dazu müsste man ja auch so merkwürdige Geräte haben, die sowas errechnen können. Oder man klopft einfach mal gegen die Wand, aber das ist ja sicherlich kein Bestandteil des Archäologie-Studiums

10. Je teurer der Film, desto weniger Sinn muss er ergeben.

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