2.8.2009 – Huch, wo kommt denn das positive Selbstbild her?

Normalerweise bestehen meine Tagebucheinträge aus Selbstmitleid, Selbstvorwürfen und kurzen Lamentierungen über aktuelle Zukunftsängste und evt. heimliche Verliebtheiten. Im Gross also der üblich langweilige Kram, der (zu meiner Verteidigung) immer mal wieder mit zynisch-witziger Selbstironie aufgeheitert wird und sich daher wahrscheinlich so liest, wie das Tagebuch einer 14-Jährigen, von einer bitteren 25-Jährigen umgeschrieben. Ich sage mit Nachdruck „wahrscheinlich“, weil ich meine eigenen Tagebücher nicht lese, aus gutem Grund, wenn ich so den ersten Satz lese…

Aber heute hat sich ein Absatz, in dem ich beschreiben wollte, wie unglaublich ungeeignet ich doch für meinen neuen Job, der morgen los geht, bin, plötzlich und ganz ohne Ankündigung in eine dieser Reden verwandelt, die manche Menschen morgens vor ihrem Spiegel führen, oder die ähnliche oder gleiche Menschen auf ihre Anrufbeantworter sprechen. Ich hoffe natürlich, dass ich vor allem Letzteres niemals machen muss – irgendwie hab ich das Gefühl, das wäre ein großer Schritt Richtung Therapie – aber dass ich mal nicht dazu neige, mich vor mir selbst schlecht zu machen, ist ne gelungene Abwechslung.

Dass das nur nicht zur Gewohnheit wird.

wieviele erdnüsse fertsch

– Hier sollte bald ein alberner Comic über mich beim Erdnuss essen erscheinen –

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