30.7.2009 – Somewhere over the rainbow

Ich weiß dank eindeutiger Reaktionen meiner Mitmenschen, dass ein erstaunt-entzücktes Gesicht beim Anblick eines Regenbogens enorm altmodisch und albern geworden ist, seit ich zumindest rechtlich gesehen als erwachsen gelte.

Als Kind glaubte man ja noch, dass sich am Ende des Regenbogens ein Topf voll Gold befindet, bis dann die Wissenschaft* wie ein fieser Klassenschläger dazwischen gegangen ist und in die Träume gerülpst hat, dass ein Regenbogen weder Anfang noch Ende hat.

Aber vielleicht funktioniert es ja so: Alleine die verzückte Freude beim Anblick eines Regenbogens ist mein Topf voll Gold….da dieser natürlich rein metaphorisch und daher genauso real wie das Ende des erwähnten Regenbogens ist, ist der allerdings äußerst nutzlos. Was haben wir also gelernt? Kindliche Fantasie ist nutzlos. Naja, und diese Erkenntnis ist doch schon etwas.

Nicht soo deutlich zu sehen, aber wenn ihr fest daran glaubt...

Nicht soo deutlich zu sehen, aber wenn ihr fest daran glaubt...

*Dank der Wissenschaft werden ja so gut wie alle magisch erscheinenden Naturwunder der Kindheit in langweilige Theorien voller Teilchen, Beschleunigung und Temperaturschwankungen zerdröselt. Yay, Wissenschaft – Serienmörder der Wunder!

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