2.7.2009 Huch…ich hab nen Job

Den ganzen Weg zum Bewerbungsgespräch hin habe ich mich verflucht, weil ich neben Rock und Bluse (urgh, warum ist Geschäftskleidung im Sommer auch immer so Matronenhaft?), schwarze Socken und Ballerinas trug. Nun ergaben sich zwei Probleme: a.)Ohne Socken finde ich Schuhe tragen äußerst unangenehm und b.)mit Socken sah ich irgendwie aus wie eine dieser sozial eingeschränkten Mauerblümchen mit Katzen und Plüschtieren en masse zuhause.

Übrigens bin ich tatsächlich so blass...ich fluoresziere quasi

Übrigens bin ich tatsächlich so blass...ich fluoresziere quasi

Und auch wenn ich kurz überlegte, die Socken doch noch los zu werden, hab ich sie dann in einem Anflug von geradezu anarchischer Verweigerung an gelassen (ich gebe doch nicht mein physisches Wohlbefinden nur für einen Job auf!) – und den Job dennoch gekriegt.

Was uns das lehrt, weiß ich nicht, da ich nicht so weit gehen möchte, zu sagen, dass es eben nicht auf das Aussehen, sondern auf die Kompetenzen ankommt. Das wäre nämlich übel, da ich viel von meinem Aussehen abhängig mache*…

*Ja, ich seh vielleicht nicht wie ein Topmodel aus, aber ein Mondgesicht zu haben, bringt einen auch weiter, weil man dadurch automatisch vertrauenswürdig und freundlich aussieht, was eigentlich nur dann doof ist, wenn kleine Kinder in der Nähe sind, weil die doch echt annehmen, ich könnte was mit denen anfangen, aber egal…

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