17.6.2009 Singstar und Alkohol

Es ist eine gefährliche Mischung, etwas, dem peinliche Berührtheit voraus geht und nach hängt. Ein Vergnügen, dass keine guten Erinnerungen mit sich bringt und daher quasi nur in der kurzen Zeitblase der Gegenwart existiert, gefolgt von bitteren Vorwürfen und Scham.

Schuld am Spaß und ebenso am darauf folgenden Bereuen sind 2 Dinge:

1.)Karaoke ist schon schlimm genug, aber Singstar ist derartig geisteskrank konstruiert worden, dass man nur dann gewinnt, wenn man mit voller Lautstärke und viel zu hoch ins Mikro kreischt. Kein Musikstudent wird jemals Meister bei Singstar sein, sondern immer nur Leute, die sich bei DSDS und Popstars bewerben, weil sie wirklich denken, sie hätten eine Chance. Die, die als Comic Relief gezeigt werden. Singstar zwingt einen quasi in unmöglichen Tonlagen zu singen, weil man sonst verliert.

2.)Normalerweise würde man daher schon a.) Singstar liegen lassen und sich schnell verpissen, oder b.) so gut wie möglich singen, auch wenn man damit nur verliert. Aber Alkohol macht gewinnsüchtig, setzt die Schamgrenze um Meter herunter und laut wird man mit genügend Promille sowieso.

Wenn man sicher gehen will, dass der Hohn am nächsten Tag nicht ganz so groß ist, muss man allerdings nur dafür sorgen, dass jeder Anwesende mindestens einmal mitmacht. Dann ist das wie einer dieser Gruppenmorde in den Teenie Horrorfilmen, alle sind schuldig und jeder hält die Schnauze.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s