8.6.2009 – Bellen: Comics über die Liebe, aber ohne den Kitsch

Diese „Liebe ist…“ Comics sind mir ja immer etwas suspekt erschienen, weil ich irgendwie etwas dagegen habe, mir die Liebe von Nudisten erklären zu lassen. Das hat wahrscheinlich weniger mit üblen Vorurteilen gegenüber den Nudisten zu tun (obwohl die auch eine Rolle spielen), sondern eher mit der Tatsache, dass es schwer ist, sich auf das Gesagte zu konzentrieren, wenn da alles so frei hin und herschlenkert. Daher bin ich sehr dankbar, dass ich „Bellen“ gefunden habe, denn die erklären mir die Liebe genau so, wie ich sie auch verstehe: Ironisch, surreal und immer (wirklich immer) mit einer unaufdringlichen Wärme, die wie eine schnurrende Katze ist.

2009-05-06-Rainy

Seit 2006 gibt es die Geschichten von Ben und Ellen, anfangs noch so gezeichnet, wie wohl die Mehrheit Comics zeichnen würde (also nicht so artistisch), mittlerweile sind es wunderschöne Farbdrucke, die man sich auch problemlos als Gemälde in die Wohnung hängen könnte. Bellen sind mit den Jahren immer besser geworden und auch wenn ich wünschte, dass es andersherum wäre, ich kann mich derartig gut mit Ben identifizieren, dass es manchmal schon gruselig ist.

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