21.5.2009 – „Fleckenteufel“

Heinz Strunk ist ein Sprachrohr der Ungeliebten, zumindest in Form seiner Protagonisten. Das neueste Werk namens „Fleckenteufel“ ist wie der beste Toilettenspruch aller Zeiten in der ekligsten Raststätten-Toilette der Welt. Unangenehm, aber es lohnt sich.

Und während einem die Kaskaden an Hässlichkeit des eigenen Körpers, seinen Gerüchen und allen sonst verheimlichten Funktionen auf jeder Seite entgegenrollen, entwickelt sich eine zärtliche Melancholie, die über alle Pusteln, Blasen, aufgeschwemmte Leiber und Körpergerüche geht und somit eine nüchterne, zugleich jedoch auch verliebte Sicht aufs Leben gibt.

„Der wirds noch schwer haben, ganz schwer!“

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