18.5.2009 – Man kann es gar nicht mal Schadenfreude nennen…

Aber wenn jemandem in unmittelbarer Nähe etwas Peinliches passiert – am Besten irgendetwas Peinliches, das sonst zu den eigenen Spezialitäten gehört –  dann überkommt einem doch die Freude, dass man nicht selbst den vollen Mensateller auf dem Boden zerdeppert hat. Und dann lache ich auch nicht, oder zeige hämisch mit meinem Zeigefinger (und das nicht nur, weil ich ja auch ein Mensen-Tablett in den Händen halte und daher keine Hand zum hämischen Zeigefinger frei habe), nein, ich fühle nur, wie die Welle der Erleichterung über mich kommt.

Das ist dann wohl das Gegenteil von Fremdschämen, denn beim Fremdschämen ist ja selten Erleichterung involviert, sondern nur der Blick in eine andere Richtung und (in meinem Fall) Gänsehaut.

Wie man das allerdings nennen könnte, überlege ich mir noch.

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