21.4.2009 – Quicken The Heart

Es hat seine silber-glänzenden Vorteile, bei einem schwummrig kleinen Lokalradio zu arbeiten. Bemusterungs-CDs beispielsweise, soll heißen, ofenfrische Alben vor der bereits lang ersehnten Veröffentlichung. So geschehen mit Maximo Parks „Quicken the Heart“, ein Album das mit einigen Anleihen an Joy Division und verspielten 60er-Progrock Passagen kokkettiert und dabei doch klingt, als hätte sich eine neue Bitterkeit eingeschlichen.

Quicken the Heart ist tanzbar wie alle anderen Maximo Park Alben, aber es klingt, als wäre etwas zerbrochen, zu kostbar, um darüber hinweg zu kommen.
Es ist ein tolles Album, musikalisch experimentell und gesanglich wie lyrisch auf höchstem Niveau. Und auch wenn man ihnen wünscht, dass sie bald wieder etwas sonniger komponieren, steht ihnen die neu aufgetragene Verzweiflung ungemein.

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