15.4.2009 – öde Leseliste bewältigt

Ungemein langweilige Pflichtlektüre (The House of the Seven Gables) endlich durch haben, so dass man endlich wieder gute Literatur zu sich nehmen kann (beispielsweise Charlie Brooker’s „Screen Burn“ oder Stewart Lee’s „The Perfect Fool“).

Allerdings muss ich hinzu fügen, dass ich mich im Nachhinein gerne mit Leuten über dieses schreckliche Buch unterhalten würde, alleine durch etliche unfreiwillig (?) komische Momente, die mich ab und an haben inne halten lassen, da ich ernsthaft überlegt habe, ob es nicht doch witzig gemeint war. Zum Beispiel wird auf jeder Seite (mindestens) die furchtbar abstossende Hässlichkeit einer der Hauptfiguren beschrieben, die – aufgrund von Kurzsichtigkeit – immer etwas angespannt aussieht. Das passiert in so einem überschwenglichem Maß, dass es nach Seite 60 nur noch witzig wird, vor allem, wenn Leute später nur noch sagen „Sie ist zwar eine herzensgute Dame, aber dieses Gesicht, nein, ich kann mich nicht mit ihr abgeben!“. Na gut, das war jetzt nicht zitiert, sondern frei improvisiert, aber ähnliche Gedankengänge finden sich tatsächlich in dem Buch. Wenn Mr Hawthorne (der werte Autor) nicht 10 Seiten für die Beschreibung eines öden Frühstücks gebrauchen würde, wäre das Buch vielleicht sogar lesenswert gewesen.

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