8.8.2009

Zugfahren

Da meine Mutti in einem näher liegenden Miniaturstädtchen lebt, besuch ich sie öfters und nehme dazu die Bahn. Auch wenn ich ein Fahrrad habe, zögere ich immer noch, die Strecke zu wagen, weil ich so unglaublich außer Form bin und Angst habe, dass ich auf halber Strecke weinend zusammen breche. Überhaupt, ich liebe diese gerade mal 20-Minütige Zugfahrt, eine kleine Verschnaufpause, während der ich meistens auf meinem Stammplatz sitze (so einer komischen Gepäckablage neben dem Fahrkartenautomaten, direkt am Fenster) und hinaus auf trübe Felder und kleine Dörfchen starre. Meistens gibt es Rehe zu sehen, die den Bauern die frisch gesäten Felder leer fressen, was natürlich schlecht für die Bauern ist, aber trotzdem schön zum Ansehen.

Ausserdem werden diese Zugfahrten immer von der Vorfreude auf die Treffen mit meiner Mutti begleitet und einem ausgewählten Mix auf meinem MP3-Player.

Sowas geht halt selten ,wenn man zu Fuß unterwegs ist oder mit dem Fahrrad, weil man da immer überlegt, ob man nicht schneller sein könnte, ob man nicht doch den anderen Weg gehen soll oder warum zur Hölle es gerade jetzt anfangen muss zu regnen.

Tolle Sache, diese Zugfahrten, vor allem, wenn man in einem Zug Richtung Miniaturstädtchen sitzt, da kriegt man nämlich fast immer einen Sitz und die Fahrkartenautomaten sind meistens kaputt…

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