November 15, 2009

14.11.2009 – Silent Hill

Da ich ja das Bild für den „Nebel“-Eintrag verwendet habe, bin ich auf den Geschmack gekommen und hab mir den Film nochmal angeguckt. Zugegeben, ab und an ist er doch sehr gestelzt und unausgegoren aber die Optik und Radha Mitchell machen es echt wett und machen auch Lust auf das Spiel, aber ich kann sowas nicht spielen, weil ich alle 5 Minuten aufhören müsste, weil es zu gruselig ist. Und ich hasse es, in Computerspielen zu sterben, vor allem, wenn man von irgendwelchen merkwürdigen Hautdingern umgebracht wird. Brrr.

November 15, 2009

13.11.2009 – Frisör!

Ich hasse es, zum Frisör zu gehen.

Ich gehe gern aus dem Frisör heraus, mit neuer Frise, aber der Weg dahin, die Entscheidung, ob ich sie kurz schneiden lasse, oder doch lieber brav lang lasse, damit meine Mutter mich nicht umbringt, die Zeit, die man vor dem Spiegel sitzt und denkt „hoffentlich hat die Frisörin mich auch verstanden und weiß, dass ich keine Emo-Frisur will“ und die Erniedrigung, wenn Leute von der Straße hinaus rein gucken (man sieht niemals! gut aus, wenn man beim Frisör sitzt, mit den albernen Klammern im Haar usw.)…

Frisurenvorbild seit 2007 - Ellen Page

Frisurenvorbild seit 2007 - Ellen Page

Naja, jetzt bin ich ja wieder zuhause und wie beim letzten Mal hat die Dame meines Vertrauens gute Arbeit geleistet. Woohoo!

Woran man einen guten Frisör erkennt:

- Wenn er/sie erkennt, ob man die Frisur des Stars haben will, den man als Beispiel nennt, oder ob man danach genauso und nicht anders aussehen möchte, wie der Star, den man als Beispiel nennt. Ersteres ist nämlich machbar, Zweiteres kann selbst mit viel Geld, vielen Chirugen und viel Glück unglaublich schief gehen

- Wenn er/sie nicht versucht, es einem auszureden, sich die Haare kurz schneiden zu lassen. Ein Tättowierer macht das auch nicht und DAS ist wirklich etwas für die Ewigkeit. Immerhin wachsen Haare nach und da wir ja selten die Haare so kurz wie Nervenzusammenbruch-Britney haben wollen*, wird es danach auch keine brualen Angriffe auf den Frisör geben.

- Wenn man danach nicht tapfer lügen muss, um zu sagen, dass es gut aussieht, während man die Tränen herunter schluckt und überlegt, wo es denn nächsten Hutladen gibt.

*Hm, klingt nach einer coolen neuen Barbie

 

 

 

November 13, 2009

12.11.2009 – Nebel

Hah! Gerade als ich mich frage, warum es eigentlich so lange keinen richtigen Nebel mehr gab legt sich die wabernde Kondensationsdecke über die Stadt. Gerade im Herbst mit buntem Laub, schwarzen Geäst und allgemeiner grimmer Stimmung ein wahres Fest für Horrorfilmfans wie mich.

silent-hill-2Seufz, ich würde auch gern in Silent Hill wohnen.

November 13, 2009

11.11.2009 – über Großeltern

„Grandparents are supposed to come in, give you five bucks, tell you how tall you’ve got and then leave. It’s a cameo part.“
(Anthony in „Blossom“)

 

Nicht, dass ich die Meinung teile, aber ich darf sehr wohl darüber lachen.

November 11, 2009

10.11.2009 – Comictime!

Ich musste alberne Comics zeichnen, ich saß in der zweiten Reihe direkt vor einem Dozenten, der seine Studenten gerne auflaufen lässt und war quasi schon im Wachkoma. Ich MUSSTE mich wach halten, mein Ruf stand auf dem Spiel. Deshalb entschuldige ich mich auch nicht für den fragwürdig schlechten Inhalt, es war notwendig.

*ich entschuldige mich hingegen für Mangel an Comic an dieser Stelle, da ich immer noch den Drucker anschließen muss*

Mein Comic aka „Küss mich, ich bin ein verzauberter Frosch“

Küss mich in bin ein verzauberter Frosch(Ich bin mir sehr bewusst, dass es diesen Gag wahrscheinlich schon in 300000 Ausführungen gibt)

Und der folgende Comic ist (mental) entstanden, als ein Dozent ca. eine Stunde lang darüber referierte, wie toll doch das Protokoll einer Kommilitonin war und dass er seit Jahren kein Besseres vernommen hätte, ja, dass es schade wäre, dass dieses Protokoll einfach im Seminarordner verrotten würde, wir alle sollten mind. eine Kopie von diesem Protokoll haben und dass der folgende Protokollant es wirklich schwer hätte…

schlecht zusammengebastelt - wie immer

schlecht zusammengebastelt - wie immer

November 11, 2009

9.11.2009 – früher Vogel fängt den Wurm

Trifft das auch darauf zu, früh schlafen zu gehen, weil man sonst vor lauter Schlafmangel den Verstand verliert? Ist irgendwie auch superb so früh ins Bett zu gehen, weil man sich so fühlt wie a.) zurück in die Kindheit versetzt, als man nicht anders durfte oder b.) in die Zukunft versetzt, weil man dann sicher nicht anders kann, als um 5Uhr abends ins Bett zu gehen und 6 Stunden später auf zu stehen um die Kühe zu melken und das Frühstück vorzubereiten.

Bin ich schon im Bett oder bin ich gerade aufgestanden? Who knows...

November 11, 2009

8.11.2009 – Blossom!

Aah, Nickelodeon in den 90ern war das Beste, was mir damals passieren konnte. Blossom war dabei eine der Serien, die clever und witzig war und Teenies nicht für bescheuert verkaufte und Themen wie Sex, Drugs und Rock’n Roll eben nicht vor ihnen geheim hielt, als würden sie in guten Familien nicht existieren. Man erkennt eine gute Kinderserie daran, dass man sie auch als Erwachsener (oder als jemand, der so alt ist wie ein Erwachsener, aber nicht wirklich so reif) noch genießen kann. Blossom hat den Test definitiv bestanden (bei Thundercats war das beispielsweise nicht so) und sie tanzt so cool im Intro.

Hach, ich war so sehr in Anthony (Michael Stoyanov) verknallt…

November 8, 2009

7.11.2009 – Ja, eigentlich muss ich noch…

ACH EGAL!

So kann man natürlich auch seine produktiven Wochenendpläne in den Mülleimer werfen, aber als sozialer (wenn auch gelegentlich mysanthropischer) Mensch, ist gute Gesellschaft doch wichtiger als Hegel. Sorry Hegel, hättest du deine Theorien in Form von Horrorfilmen oder Comics verarbeitet, wäre ich wahrscheinlich nicht so ignorant.

November 8, 2009

6.11.2009 – Gute Ideen

Kommen meistens kurz bevor man wegdriftet, so dass man mit dem moralischen Dilemma zu tun hat, ob man wieder das Licht anmacht, sich einen Stift und einen Zettel sucht, um sie unleserlich auf zu schreiben, oder ob man einfach einschläft, da man sich sicherlich am nächsten Tag noch daran erinnern kann.

Weil man es aber nie kann, muss man sich aufraffen und beinahe wütend Ideen hinkritzeln.

Aber es lohnt sich.

November 6, 2009

5.11.2009 – Einseitige Spiegel sind so cool!

Heute hatte ich meinen ersten Termin fürs Stimmtraining, ein Angebot, das ich von Lohro bekommen und natürlich angenommen habe, da man ja immer dazu lernen kann und richtige Atem- und Sprechtechniken sind nicht von der Hand zu weisen, vor allem, wenn man wie ich ca. 90% des Tages mit Sprechen verbringt (ich brauche nicht einmal jemanden der mir zuhört!).

Nachdem ich – wie üblich – erst einmal 20 Minuten im falschen Haus gewartet hatte, fand ich endlich den Weg und saß alsbald mit meiner charmanten Sprechtrainerin in einem Raum mit kolossaler Spiegelscheibe, die sich schnell als einseitige Spiegelwand heraus stellte, von deren anderen Seite aus wir in folgenden Trainingsstunden beobachtet werden würden, aber nicht, um mich und meine merkwürdigen Outfits zu bemängeln, sondern die Leistung meiner Trainerin zu überprüfen, die sich im letzten Jahr ihrer Ausbildung befindet.

Das Alles wäre natürlich einschüchternd, wenn es nicht so supercool wäre, immerhin kann ich mir dann vorstellen, dass ich eine gefährliche Serienmörderin bin und sie die einzige Person ist, die heraus finden kann, wo ich meine letzten Opfer versteckt habe, die – wenn sie nicht gefunden werden – innerhalb von 24 Stunden eines grausamen Todes sterben werden. Muahahahaha!

(na gut, mein Make-Up ist etwas dezenter)

Das einzige Beängstigende ist, dass wir auch Übungen mit Traumreisen machen, eine Sache, die ich als überzynische Person noch nie in meinem Leben ernst nehmen konnte. Aber gut, damit beschäftige ich mich, wenn es soweit ist.